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Nein, diese Partei gehört nicht zu Deutschland!

Sie ist außerhalb des gerade noch akzeptablen rechten Rands unserer politischen Landschaft, sie ist rassistisch-national, sie ist a-moralisch, kleingeistig, zurückgeblieben, sie macht Hass und Misstrauen zum Kern ihrer Politik, ihre Werte und Ziele widersprechen denen unserer Verfassung, sie hat aus der Zeit von 1933 - 1945 nichts gelernt - kurzum, sie ist alles, was Deutschland nicht ist. Dass sie auch genau so sein möchte, hat sie mit dem heutigen Parteitag in Köln bestätigt.

Die Türken haben sich entschieden. Sie wollen ihr Land in die Hände eines einzigen Menschen – Erdogan – geben. Zunächst ist ja ein Präsidialsystem nichts Schlechtes, Frankreich hat z.B. auch eins, ebenso die USA, allerdings muss man die Sache im Kontext sehen. Es gibt in der Türkei keine freien Medien mehr, kritische Journalisten werden als „Terroristen“ verhaftet und eingesperrt, es gibt keine unabhängigen Gerichte mehr, für die Freigeister in der Judikative gilt das Gleiche wie für kritische Journalisten. Wenn die Judikative aber auf Linie gebracht wird, dann ist auch die dritte Säule der Macht, die Exekutive unter Kontrolle. Das heißt, der gesamte Staat liegt in den Händen der Regierung und die Regierung, das ist der Präsident, der ja Chef selbiger ist, ebenso (demnächst wieder) Chef der Regierungspartei. Schlimmer noch: Auch kritische Lehrer und Professoren werden als „Terroristen“ eingesperrt, das heißt auch Lehre und Wissenschaft sind nicht mehr frei, im Klartext: Es wird in der Türkei auch kein freies Denken mehr geben. Das ist was entschieden anderes als das propagierte Präsidialsystem!

Ich bin die Gerechtigkeit Gottes in Jesus Christus!

Danke, Gott, dass du immer zu mir hältst.

Amen.

Wer die Bibel sorgfältig liest, der stellt fest: Gott handelt nach einem festgelegten Plan. Zur Realisierung dieses Plans, nutzt er auch Gegebenheiten, die oberflächlich betrachtet in keiner Verbindung zu ihm stehen.

Beispiel: Römisches Weltreich
Aus monotheistischer Sicht war im Römischen Weltreich Hopfen und Malz verloren. Wenn die römische Armee ein neues Land besetzte, so übernahm Rom automatisch die dort angebeteten Götter in die eigene Kultur, denn mit den lokalen Göttern wollte man sich vorsichtshalber lieber nicht anlegen. Dass die Juden nur einen Gott anbeteten, muss ihnen angesichts der eigenen riesigen und ständig wachsenden Auswahl an Göttern geradezu lächerlich vorgekommen sein. Sie hätten sich nicht mehr irren können, denn ohne es zu wissen, arbeiteten sie für diesen Gott – und zwar schon lange bevor sie überhaupt von seiner Existenz erfuhren.

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